Postmodern New York City

Transfiguring Spaces – Raum-Transformationen


Bearb. v.: Jutta Müller

1. Auflage, 2003
357 Seiten

ISBN: 978-3-8253-1501-6
Sortiment: Buch
Ausgabe: Kartoniert
Fachgebiet: Anglistik/Amerikanistik
Reihe: Anglistische Forschungen, Band: 320
lieferbar: 19.09.2003

Schlagwörter: Prosa, USA, Kongress, New York (NY Motiv), Geschichte 1900-2002, Berlin (2002), Auster, Paul, Stadtbilder, Metropole, New York, Hustvedt, Siri


'Raum' sei hier als epistemologische Kategorie gesetzt. Sie ordnet das kulturelle Zueinander, Miteinander, Gegeneinander in einer Synchronie der Zeiten und in deren Hybridisierungen. 'Urbanität' ist ihr
Focus spätestens seit der Moderne, allemal in der Postmoderne. Das Zählwerk der Digitalisierung ist ihr längst
eingeschrieben, und es globalisert Raumvorstellungen wie Verräumlichung der Geschichte postkolonial. 'New
York' ist Phantasma und Faszinosum solcher Vorgänge: ist ein 'Weltinnenraum' (Rilke) par excellence.

Literatur bezeugt das; mehr noch, Literatur wird Agentur dieser Prozesse; ja, solche Prozesse vermitteln die
Methodik des Schreibens selbst. (Lebenswelten auf ihrer Skala von Verfall und Emergenz treten literarisch
hervor und wieder ab, und eine Kartographie New Yorks aus dem Esprit der Literatur heraus ist zugleich
Ethnographie). So leben wir dahin. Viele Schriftsteller sind Gewährsleute dafür, z. B. Siri Hustvedt und Paul
Auster.

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Michael Porsche in: American Literary Scholarship, 2003-1, 532ff