Gepanzerte Empfindsamkeit

Helden in Frauengestalt um 1800


1. Auflage, 2004
241 Seiten

ISBN: 978-3-8253-1539-9
Sortiment: Buch
Ausgabe: Kartoniert
Fachgebiet: Germanistik
Reihe: Probleme der Dichtung. Studien zur deutschen Literaturgeschichte, Band: 34
lieferbar: 04.10.2004

Schlagwörter: Schiller, Friedrich, Die Jungfrau von Orleans, Kriegsheldin (Motiv), Dramatik, Amazonen, Kriegerin, Heroismus, Jahrhundertwende 1800


"Selbstsein ist Held sein", lautet das Credo der neuen Generation von Leitfiguren um 1800. Eine damit einhergehende Konjunktur weiblicher Kriegshelden wird zum Ausgangspunkt einer Phänomenologie des Heroischen, in deren Parametern die generelle Konstitution heroischer Leitfiguren analysiert sowie der ästhetische und moralische Wandel ihrer Konfliktlösungsmodelle beschrieben wird. Protagonistinnen aus Dramen Schillers, Kleists, Werners und Brentanos dienen als Präzedenzfälle, die das kulturelle Potential der Helden in Frauengestalt jenseits der kurzschlüssigen sexuellen Stereotypen begründen und ihr Auftreten in einer Rhetorik des Unterscheidens verankern. Die untersuchten Beispiele zeigen dabei auch die Unzuverlässigkeit der Bilder von weiblichem Kriegertum: des einen Held ist des anderen Monster.

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Karin Baumgartner in: German Studies Review, 30/3 (2007), 693f

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Sabine Doering in: Germanistik, Bd. 47 (2006), 1-2, 271 [1700]

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Susanne Kord in: Modern Language Review, Vol. 101, No. 1 (2006), 280ff

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in: Praxisjournal Buch, 10, Jan/Feb 2005, 6