Ironie und Ethik in Annette von Droste-Hülshoffs 'Judenbuche'


1. Auflage, 2004
206 Seiten

ISBN: 978-3-8253-1565-8
Sortiment: Buch
Ausgabe: Kartoniert
Fachgebiet: Germanistik
Reihe: Beiträge zur neueren Literaturgeschichte [Dritte Folge], Band: 204
lieferbar: 03.03.2004

Schlagwörter: Ironie, Die Judenbuche, Erzähltechnik, Moral (Motiv), Sittengeschichte, Novellentechnik, Judenbuche, Droste-Hülshoff, Annette von


Die Studie geht auf den ursprünglichen Entwurf der Judenbuche als Sittengemälde zurück und sucht im Zusammenhang mit charakteristischen poetischen Stilprinzipien Droste-Hülshoffs die Erzählung in einer textnahen kritischen Analyse neu zu deuten. Nicht der Kriminalfall, sondern das sittlich fundierte Verhältnis von Individuum und Gesellschaft bestimmt die Eigenart der Darstellung, wobei das Problem der natürlichen Entwicklung des Menschen unter dem überwältigenden Einfluß zeitgeschichtlicher Umstände für den Außenseiter und zu Unrecht des Mordes verdächtigten Friedrich Mergel zum tragischen Existenzverlust führt.

Bisherige Forschungsschwerpunkte des Autors:
Erzählkunst, Lyrik und Drama des 18. und 19. Jahrhunderts (bes. Goethe und Grillparzer)

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Heinz Rölleke in: Wirkendes Wort, 2/2005, 343ff