Die Englischen Komödianten in Deutschland

Eine Einführung in die Ursprünge des deutschen Berufsschauspiels


1. Auflage, 2004
349 Seiten

ISBN: 978-3-8253-1688-4
Sortiment: Buch
Ausgabe: Kartoniert
Fachgebiet: Komparatistik
Reihe: Beiträge zur neueren Literaturgeschichte [Dritte Folge], Band: 212
lieferbar: 21.12.2004

Schlagwörter: Drama, Komödie, Deutschland, Englische Komödianten, Geschichte 1592-1670, Frühe Neuzeit, Theatergeschichte


In Deutschland beginnt die professionelle Schauspielkunst im frühen 17. Jahrhundert mit den Wanderzügen der Englischen Komödianten, Schauspielern aus dem Umfeld der elisabethanischen Theatertruppen. Sie führten eine Tradition ein, die über die deutsche Wanderbühne bis zur Gründung der Nationaltheater reicht. Eine literarische Rezeption des elisabethanischen Dramas hingegen vermochten sie nicht zu initiieren. Ihr Repertoire, das unter anderem auf den Stücken Shakespeares basierte, bestand aus moralisierenden Haupt- und Staatsaktionen, deren sozialdisziplinierende Ausrichtung allerdings durch den Aspekt des Performativen unterwandert wurde.

Der vorliegende Band untersucht die drei maßgeblichen Aspekte der englischen Wanderbühne in Deutschland: die Sozial- und Kulturgeschichte der Truppen, das Repertoire und die zeitgenössische Rezeption in Deutschland.

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Peter Heßelmann in: Zeitschrift für Germanistik, XVII - 2/2007, 450f

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Jörg Krämer in: Germanistik, Bd. 46 (2005), Heft 3-4, 1025 [7133]

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Christa Jansohn in: Archiv für das Studium der neueren Sprachen und Literaturen, Bd. 243, Jg. 158 (2006), 172f

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