Die Bestimmung des evangelischen Geistlichen


Kommentiert v.: Gudrun Perrey

1. Auflage, 2016
106 Seiten

ISBN: 978-3-8253-2016-4
Sortiment: Buch
Ausgabe: Klappenbroschüre
Fachgebiet: Theologie
Reihe: Jahresgaben des Verlages
lieferbar: 02.01.2017

Schlagwörter: Heidelberg, 19. Jahrhundert, Verlagsgeschichte, Religiösität, praktische Theologie, Zimmer, Johann Georg, Theologiestudium, Pfarrberuf, evangelische Geistlichkeit, Mohr & Zimmer, Pfarramt


Vierunddreißig ist Johann Georg Zimmer (1777–1853), erfolgreicher Heidelberger Verleger und zweifacher Familienvater, als er beschließt, ein Theologiestudium zu beginnen. 1814 geht die jahrelange Dreifachbelastung von Familie, Beruf und Berufung zu Ende. Zur Prüfung meldet er sich mit der Examensarbeit »Die Bestimmung des evangelischen Geistlichen«, die im Jahr darauf im eigenen Verlag erscheint und schon bald große Anerkennung findet. Darin zeichnet er die historische Entwicklung von Glauben und Kirche nach und stellt die Anforderungen an einen Pfarrer zusammen, die Aufgaben des Geistlichen und die Haltung zu seinem Beruf.

Zimmer besteht das Examen mit Bravour, übernimmt die Stelle als Pfarrer in Schriesheim und übergibt seine Verlagsanteile dem Jugendfreund Christian Friedrich Winter. Nach über zwanzig Jahren buchhändlerischer Tätigkeit – zehn davon für »Mohr & Zimmer«, den Verlag der Heidelberger Romantik – steht er damit am Beginn eines völlig neuen Lebensabschnitts.

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Holger Böning in: Jahrbuch für Kommunikationsgeschichte, Bd. 19 (2017), 171