Römische Schlachtenrhetorik

Unglaubwürdige Elemente in Schlachtendarstellungen, speziell bei Caesar, Sallust und Tacitus


1. Auflage, 2008
452 Seiten

ISBN: 978-3-8253-5450-3
Sortiment: Buch
Ausgabe: Gebunden
Fachgebiet: Klassische Philologie
Reihe: Kalliope – Studien zur griechischen und lateinischen Poesie, Band: 7
lieferbar: 03.04.2008

Schlagwörter: Geschichtsschreibung, Caesar, Gaius Iulius, Schlacht, Römisches reich, Glaubwürdigkeit, Tacitus, Kriegsdarstellung, römische Schlachten, römische Historiographie, Sallust


Einige Elemente in der römischen Historiographie erweisen sich bei genauer Betrachtung als unrealistisch oder gar als physikalisch unmöglich. Über die Authentizität mancher Schlachtenberichte gibt es bis heute unversöhnliche Extrempositionen. So wird die Faktizität des Überlieferten entweder blank negiert oder adaptiert. Es bietet sich mithin an, einen Mittelweg zu beschreiten, der dem jeweiligen Autor weder uneingeschränkte Glaubwürdigkeit in jedem Detail attestiert noch ihm bewusste Fälschung und offensichtliche Lügen unterstellt. Dies führt zu detaillierten Untersuchungen der damals gebräuchlichen Schlachtenrhetorik: Hierzu werden gezielt unglaubwürdige Elemente aus allen Schlachtenberichten Caesars, Sallusts und Tacitus’ nebst Vergleichen mit griechischen und römischen Autoren sowie Quellen der klassischen Archäologie aufgespürt, thematisch zusammengestellt und auf ihre Glaubwürdigkeit, literarische Herkunft und Wirkung untersucht.

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Holger Müller in: Göttinger Forum für Altertumswissenschaft, 14 (2011), 1117ff

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Étienne Aubrion in: Latomus, LXIX 2010-2, 520ff

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Ulrich Lambrecht in: Das Historisch-Politische Buch, 57. Jg. (2009), Heft 1, 28

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Josef Löffl in: H-Soz-Kult, http://hsozkult.geschichte.hu-berlin.de/rezensionen/2008-4-165