Europa zwischen Antike und Moderne

Beiträge zur Philosophie, Literaturwissenschaft und Philologie



Europa verdankt sich all den Traditionen in Philosophie, Religion, Wissenschaft, Kunst und Literatur, deren Ursprünge in der griechischen und römischen Antike liegen. Obschon der Anfang 6355
für die Ausprägung einer europäischen Identität, ist die Antike in allen Epochen der europäischen Geschichte präsent. Zunächst scheint die moderne Welt zu versuchen, die kulturellen Leistungen der Antike durch Nachahmung zu erreichen. Aber auch die Entdeckung eigener Wege vollzieht sich in ständiger Auseinandersetzung mit der alten Welt: Modernität definiert sich immer in Rückbindung an die Antike. Gute Europäer können wir nur sein, wenn wir ein Wissen von der Antike haben, die das Vor- oder Gegenbild der jeweiligen Moderne ist.

Dem Ziel, ‚Europa zwischen Antike und Moderne‘ nachzuspüren, dienen die aus den Bereichen der Philosophie, Literaturwissenschaft und Philologie stammenden Beiträge, die bei aller Verschiedenheit die europäische Perspektive eint, die den Blick zurück ebenso impliziert wie den Blick voraus.

 
 
 

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Jonas Nesselhauf in: literaturkritik.de, 9/2015, URL: http://www.literaturkritik.de/public/rezension.php?rez_id=21022

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