Der vorliegende Band beschäftigt sich mit methodologischen und terminologischen Problemen der gesellschaftlichen Mehrsprachigkeit sowie ihrer Auswirkung (Sprachvariation, Sprachwandel, Sprachkonflikt). Die einzelnen Artikel greifen immer wichtiger werdende Entwicklungen mehrsprachigen Zusammenlebens und Handelns auf. Besondere Aufmerksamkeit gilt den Auswirkungen von migrationsbedingten Sprachkontakten.

Der Band liefert sowohl moderne theoretische Ansätze, als auch Fallstudien aus dem In- und Ausland, die zur Diskussion des Themas Mehrsprachigkeit in Europa, vor allem in urbanen Räumen, beitragen. Durch die geographische Breite der Beiträge entsteht ein Panorama, das Vergleiche zulässt und zum Verständnis der sprachlichen und kulturellen Wechselwirkungen beiträgt, die durch Migration entstehen. Die Beiträge zeigen auf, dass zwei- oder mehrsprachige Gemeinschaften keine Gefahr für die aufnehmende Kultur sind, sondern – im Gegenteil – als Bereicherung begriffen werden können.

 
 
 

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Nantke Pecht in: Zeitschrift für Rezensionen zur germanistischen Sprachwissenschaft, Bd. 10 (2018), 191ff, DOI: https://doi.org/10.1515/zrs-2018-0025

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Richard Page in: Yearbook of German-American Studies, 52 (2017), 311-314

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