In der Gesellschaft des Autors

Religiöse und politische Inszenierungen von Autorschaft


1. Auflage, 2014
251 Seiten

ISBN: 978-3-8253-7454-9
Sortiment: E-Book
Ausgabe: PDF
Fachgebiet: Komparatistik
Reihe: Reihe Siegen. Beiträge zur Literatur-, Sprach- und Medienwissenschaft, Band: 171
lieferbar: 28.10.2014

Schlagwörter: Ritual, politische Kultur, Autorschaft, Ratzinger, Joseph, Systemtheorie, Säkularisierung, Selbstinszenierung, Mosebach, Martin, Schmidt, Helmut, Religiösität


Was ist ein Autor? Als Michel Foucault diese Frage 1969 in einem Vortrag behandelte, legte er den Fokus auf das Verhältnis von Autor und Text (so wie es die Literaturwissenschaft seit jeher tut). Wie aber lässt sich die Bedeutung von Autorschaft für die Gesellschaft erklären? Was ist ein Autor in der Literatur im Vergleich zu einem Autor in der Religion oder der Politik der Gesellschaft?

Die vorliegende Studie untersucht, wie Martin Mosebach, Joseph Ratzinger/Benedikt XVI. und Helmut Schmidt ihre Autorschaft als Autorisierungsstrategie einsetzen und ihre Inszenierungen in das Bild einer entweder säkularen oder postsäkularen Gesellschaft einfügen. Der Vergleich der drei Autoren führt zu dem Ergebnis, dass Autorschaft zu den gesellschaftlichen Voraussetzungen gehört, die der Staat dem berühmten Böckenförde-Diktum zufolge selbst nicht garantieren kann.

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Frederik Kiparski in: IASL online, online 5.1.2018, URL: http://www.iaslonline.de/index.php?vorgang_id=3898

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Kay Wolfinger in: literaturkritik.de, 6/2015, URL: http://www.literaturkritik.de/public/rezension.php?rez_id=20652