Bereits an den ersten Universitäten Europas wurden die Mitglieder einzelner Kollegien, (Studenten-)Nationen oder Fakultäten in Matrikelbüchern oder -rollen registriert. Aus diesen Verzeichnissen gingen allgemeine Universitätsmatrikeln hervor, die als bedeutendes kulturelles Erbe und als eine der wichtigsten Quellen für die universitätsgeschichtliche Forschung oftmals seit dem 19. Jh. in gedruckter Form ediert wurden. In jüngerer Zeit kommt es verstärkt zu einer weiterführenden Aufarbeitung im Rahmen umfangreicher Digitalisierungsinitiativen, um einen weltweiten Zugang sowie neue und übergreifende Forschungsansätze zu ermöglichen.

Der Tagungsband deckt am Beispiel der reichen südwestdeutschen Universitätslandschaft von Mainz bis Konstanz ein Forschungsdesiderat ab und eröffnet Perspektiven für eine moderne Aufbereitung von Text- und Bildinformationen dieser vom Spätmittelalter bis in das 20. Jh. überlieferten Quellengattung.

 
 
 

""
Thomas Becker in: Rheinische Vierteljahrsblätter, 86 (2022), 445-446

""
Martin Wagendorfer in: Deutsches Archiv für Erforschung des Mittelalters, 77.2 (2021), 933-934

""
Stefan Lang in: Zeitschrift für württembergische Landesgeschichte, 81 (2022), 567-568

""
Dennis Hormuth in: Universitäten - Geschichte - Quellen, 02/07/2021, URL: https://uniquellen.hypotheses.org/239

""
Wolfgang E. J. Weber in: Historische Zeitschrift, Bd. 314/2 (2021), 417-418

""
Bernhard Homa in: Informationsmittel (IFB), 30.1 (2022) [#7600], URL: http://informationsmittel-fuer-bibliotheken.de/showfile.php?id=11265

""
Martin Krauß in: Heidelberg. Jahrbuch zur Geschichte der Stadt, 26 (2022), 294-295

""
Rainer Hering in: Auskunft, 41.1 (2021), 319-321

""
Andreas Cser in: Rhein-Neckar-Zeitung, Nr. 148, Donnerstag, 1. Juli 2021, S. 12

Inhalt (PDF 428kB)