Franz Kafkas Handschrift zum ‚Schloss’



Die Editionspraxis der letzten Jahre macht Dichterhandschriften vermehrt in Faksimile-Ausgaben zugänglich. Diese Ausgaben lassen den Leser einen unverstellten Blick auf das Schaffen und in die Schreibwerkstatt eines Autors werfen, wobei sämtliche Streichungen und Entwurfsstufen sichtbar werden. Jedoch fehlen bislang weitgehend Arbeiten, welche die reichhaltigen Informationen der Handschriften für die Interpretation nutzbar machen.

Diese Arbeit versucht eben jenen Weg zu gehen, indem sie eine intensive Analyse der Handschrift zu Kafkas letztem Romanfragment ‚Das Schloss’ liefert. Die zahlreichen und wesentlichen Unterschiede zwischen der Handschrift und den Buchausgaben werden herausgearbeitet und für die Auslegung fruchtbar gemacht. Die Interpretation konzentriert sich insbesondere auf die komplexe Erzählperspektive im ‚Schloss’ und reicht über die Beschreibung schauspielhafter, dramatischer Elemente im Roman bis hin zu den ethischen und soziologischen Implikationen des Textes.

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Susanne Hochreiter in: Journal of Austrian Studies, Vol. 47.3 (2014), 103ff

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Franz R. Kempf in: German Studies Review, 37/3 (2014), 680ff

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Andreas Härter in: Monatshefte, Vol. 106, No. 3 (2014), 520ff, doi:10.1353/mon.2014.0068

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Ritchie Robertson in: Modern Language Review, Vol. 109.2 (2014), 567f

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Claudia Albert in: Germanistik, Bd. 54 (2013), Heft 1-2, 159f [756]

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Marcel Schmid in: literaturkritik.de, Nr. 1/2013, URL: http://www.literaturkritik.de/public/rezension.php?rez_id=17497&ausgabe=201301

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Manuel Clemens in: Zeitschrift für Germanistik, XXIII - 2/2013, 440f

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Iveta Zlá in: Studia Germanistica, Nr. 11/2012, 144f

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in: WOZ - Die Wochenzeitung, Nr. 40, 4. Okt. 2012, 23 (Kultur/Wissen)