Inquietudini

Gestalt, Funktion und Darstellung eines affektiven Musters in der italienischen Literatur


1. Edition, 2010
293 Pages

ISBN: 978-3-8253-5718-4
Product: Book
Edition: Hardcover
Subject: Romanistik
Series: Studia Romanica, Volume No.: 155
Available: 27.05.2010

Keywords: Anthropologie, Narrativik, Italianistentag 2008, Calvino, Italo, Pirandello, Luigi, inquietudini, Affekttheorie, Italienische Literatur, Phantastische Literatur, Unruhe, Petrarca, Francesco


Der Band versammelt 14 Fallstudien, die sich einem für die italienische Literatur besonders ergiebigen Affektmuster widmen, den ‚inquietudini‘. Ausgehend von der augustinischen Bestimmung der menschlichen Natur als einer suchenden und ohne die Erfüllung in Gott geradezu kategorial in ‚Unruhe‘ gründenden Natur hat sich das Konzept der ‚inquietudine‘ insbesondere im Übergang von Mittelalter zu Renaissance (bei Petrarca) zu einer in anthropologischer und ästhetischer Hinsicht fundierenden Größe entwickelt. Die Beiträge gehen diesem Konzept in seiner motivlichen und diskursiven Ausfaltung zwischen Mittelalter und Jetztzeit sowie in Hinblick auf seine wirkungsästhetischen Funktionen nach. Ein Schwerpunkt liegt in den spezifisch modernen und somit säkular transformierten Ausgestaltungen des Konzepts (vor allem zwischen Scapigliatura und postmodernen Schreibweisen). Autoren, die dabei besonders zur Sprache kommen, sind u.a. Petrarca, Leonardo da Vinci, Manzoni, Tarchetti, Pirandello, Svevo, Levi, Pavese, Calvino, Tabucchi.

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Catharina Busjan in: Germanisch-Romanische Monatsschrift, Bd. 61, Heft 4 (2011), 489ff

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Marcello Ciccuto in: Italianistica, anno 40, 1-2011, 238f