Textvarianz und Schriftkritik

Dialogische Schreib- und Lesekultur bei Thomas More, George Gascoigne und John Lyly


1. Auflage, 2010 (Hg. Moog-Grünewald)
427 Seiten

ISBN: 978-3-8253-5711-5
Sortiment: Buch
Ausgabe: Gebunden
Fachgebiet: Komparatistik
Reihe: Neues Forum für Allgemeine und Vergleichende Literaturwissenschaft, Band: 42
lieferbar: 23.03.2010

Schlagwörter: More. Thomas, Gascoigne, George, Lyly, John, Fiktionskritik, Lesen(s), Geschichte des, Prosaliteratur / Tudorzeit, Schriftkritik, English Poesie, Fiktionstheorie, Textvarianz, Lesekultur, Textüberlieferung


Die vorliegende Studie untersucht das Phänomen der frühneuzeitlichen, dialogisch gestalteten Interaktion zwischen Autoren und Rezipienten. Anhand eines Vergleichs unterschiedlich überlieferter Versionen von autorisierten Texten werden vor dem Hintergrund zeitgenössischer kognitiver und sozialer Paradigmen drei maßgebliche Kommunikations-Strategien herausgearbeitet.
Gegenstände der Analysen sind Thomas Mores ‚History of King Richard the Third’ und die ersten ‚Utopia’-Ausgaben; weiterhin die zunächst anonyme Anthologie ‚A Hundreth Sundrie Flowres’, die als ‚The Posies of George Gascoigne, Esq.’ neu aufgelegt wurde, sowie schließlich das geradezu serielle Euphues-Phänomen, das mit John Lylys zwei Erzählungen von 1578 (‚Euphues or the Anatomy of Wit’ und 1580 (‚Euphues and His England’) seinen Ausgang nahm.
Mit dem Fokus auf nicht-dramatischen Texten liefert die Arbeit einen Beitrag zur Neubewertung der lange unterschätzten Erzählliteratur des Tudorzeitalters.

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Gabriela Schmidt in: Anglia, Bd. 129 (2011), Heft 3/4, 516ff

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Till Kinzel in: Informationsmittel (IFB), http://ifb.bsz-bw.de/bsz321449398rez-1.pdf?id=5216

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