Die Logik des essayistischen Gedankens

Zur Analyse der italienischen Essayistik zwischen Fin de Siècle und Zweitem Weltkrieg vor dem Hintergrund der Gattungsgeschichte


1. Auflage, 2016
345 Seiten

ISBN: 978-3-8253-6518-9
Sortiment: Buch
Ausgabe: Gebunden
Fachgebiet: Romanistik
Reihe: Studia Romanica, Band: 194
lieferbar: 17.06.2016

Schlagwörter: Fin de Siècle, Essayistik, italienische Literatur, Gattungstheorie, Reflexionsprosa, Ojetti, Ugo, Papini, Giovanni, Praz, Mario, Cecchi, Emilio, Literarische Moderne, Croce, Benedetto, Pirandello, Luigi, Svevo, Italo


Die Logik des essayistischen Gedankens analysiert die Wege ästhetisch vermittelten freien Denkens zwischen Jahrhundertwende und Zweitem Weltkrieg anhand der paradigmatischen Textform des literarischen Essays – eine Gattung, welche die Widersprüche zwischen Wissenschaft und Literatur, Logik und Ästhetik, Wirklichkeit und Wahrheit in sich vereint.

Um die originäre Denkbewegung dieser Form der Reflexionsprosa nachzuzeichnen, entwickelt die vorliegende Studie Kategorien und Analyseinstrumente zur Interpretation des Essayistischen im Sinne einer selbstständigen Poetik mit selbstreflektiertem Ausdruckswillen. Dabei wird nicht nur auf die Möglichkeit struktureller Binnendifferenzierung hingewiesen, sondern auch die Entstehung der essayistischen Poetik vor dem Hintergrund philosophischer Ideengeschichte beleuchtet. Anhand beispielhafter Einzelinterpretationen werden die entwickelten Kategorien veranschaulicht und die Beziehungen zwischen den bedeutendsten italienischen Essayisten aufgezeigt.

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Maddalena Graziano in: Germanisch-Romanische Monatsschrift, Bd. 67, Heft 4 (2017), 481