Der pseudohomerische Hermes-Hymnus

Ein interpretierender Kommentar



Der Hermes-Hymnus sticht aus dem Corpus der Pseudohomerischen Hymnen durch seine einzigartige, dezidiert komische Gestaltungsweise hervor. Mit Witz und Phantasie erzählt der Dichter aus der Kindheit des Hermes, der am ersten Tag seines Lebens die Lyra erfindet, allerlei Schabernack treibt und die Rinder seines Bruders Apollon entführt (cf. h. 4, 17–19).

Gerade in den letzten Jahren sind die Hymnen der Pseudohomerischen Sammlung wieder in den Blickpunkt von Philologie und Kulturgeschichte gerückt. Der vorliegende Kommentar, der sich gleichermaßen an Studenten und Wissenschaftler richtet, schlägt eine innovative Datierung des Hymnus vor, zeigt zugleich aber auch, wie tief er im frühgriechischen Epos verwurzelt ist. Besonderer Wert wird auf die Erläuterungen der zahlreichen intertextuellen Bezüge gelegt. Weiter richtet er sein Interesse darauf, wie der Dichter den Mythos variiert und seinen Protagonisten Hermes charakterisiert.

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José B. Torres in: Emerita, LXXXVI.2 (2018), 379ff

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Jenny Strauss Clay in: Gnomon, 90.7 (2018), 652f

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Martin Reinfelder in: eisodos, 2018 (1), 60ff, URL: http://eisodos.org/aktuelle-ausgabe/rezensionjulia-maria-schenck-zu-schweinsberg-der-pseudohomerische-hermes-hymnus-ein-interpretierender-kommentar-heidelberg-2017/

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Thomas Gärtner in: Bryn Mawr Classical Review, 2018.04.57, URL: http://bmcr.brynmawr.edu/2018/2018-04-57.html