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Die ‚Allgemeine Literatur-Zeitung’ und das ‚Athenaeum’


1. Auflage, 2007
232 Seiten

ISBN: 978-3-8253-5319-3
Sortiment: Buch
Ausgabe: Gebunden
Fachgebiet: Germanistik
Reihe: Jenaer germanistische Forschungen. Neue Folge, Band: 22
lieferbar: 14.05.2007

Schlagwörter: Rezension, Literarisches Zentralblatt für Deutschland, Geschichte 1785-1805, Schlegel, Friedrich, Schlegel, August Wilhelm, Frühromantik, Literaturkritik, Athenaeum, Allgemeine Literatur-Zeitung


Mit dem 'Athenaeum' hofften die Brüder Schlegel „nach 5-10 Jahren kritische Dictatoren Deutschlands“ zu werden und zugleich „die Allgemeine Literatur-Zeitung zu Grunde zu richten“. Ihr Plan ging zwar nicht unmittelbar, aber doch rezeptionsgeschichtlich auf. Das 'Athenaeum' gilt heute als Blueprint der modernen Literaturkritik. Die 'Allgemeine Literatur-Zeitung', in der sich immerhin die zentralen Tendenzen des Rezensionswesens des 18. Jahrhunderts bündeln, wirkt demgegenüber wie ein Relikt. Die Arbeit zielt darauf ab, diesen Eindruck zurechtzurücken, indem sie beide Journale auf die identische Ausgangsproblematik einer zusehends schwerer zu überblickenden literarischen Produktion bezieht. So erweisen sich die Lösungen des monumentalen Rezensionsorgans nicht als Vorstufe, sondern als punktgenaue Alternative zu denen der grazilen ästhetischen Zeitschrift.

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Carlos Spoerhase in: Arbitrium, 1/2009, 66ff

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Holger Böning in: Jahrbuch für Kommunikationsgeschichte, Bd. 11 (2009), 219f

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Anna Richards in: The Year´s Work in Modern Language Studies, Vol. 69 (2007), 2009, 721f

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Roswitha Burwick in: The German Quarterly, 81.4 (2008), 501f