Anwälte der Freiheit! Humanisten und Reformatoren im Dialog

Begleitband zur Ausstellung im Reuchlinhaus Pforzheim, 20. September bis 8. November 2015. Im Auftrag der Stadt Pforzheim



Die enge Verbundenheit von Humanismus und Reformation lässt sich in keiner Region so gut beobachten wie am Oberrhein. Über die Konzile von Konstanz und Basel hatten sich von hier aus im 15. Jahrhundert der italienische und der griechische Humanismus nach Mitteldeutschland aus-gebreitet. Die beiden südwestdeutschen Humanisten Johannes Reuchlin aus Pforzheim und Philipp Melan¬chthon aus dem nahegelegenen Bretten belegen besonders eindrücklich, dass die Reformation ideen¬geschichtlich wie personell in der europäischen Bildungsbewegung des Humanismus wurzelt.

Die Pforzheimer Ausstellung knüpft mit ihrem Titel an einen Straßburger Holzschnitt an, auf dem Reuchlin, Luther und Ulrich von Hutten 1521 programmatisch als „Patroni Libertatis“ dargestellt sind. Der vorliegende Band dokumentiert die Stationen und zentralen Exponate der Ausstellung und enthält die ausgearbeiteten Beiträge des 8. Internationalen Reuchlin-Kongresses vom Mai 2014.

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Jan-Hendryk de Boer in: Rottenburger Jahrbuch für Kirchengeschichte, Bd. 35 (2016), 329f

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Magnus Ulrich Ferber in: Zeitschrift für die Geschichte des Oberrheins, Bd. 164 (2016), 620f

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Eva-Linda Müller in: Zeitschrift für württembergische Landesgeschichte, 75 (2016), 449f, URL: https://www.kgl-bw.de/anlagen/zwlg_75_2016_rezensionen.pdf