Mit Walter Benjamin

Melancholie, Geschichte und Erzählen bei W.G. Sebald


1. Auflage, 2015
515 Seiten

ISBN: 978-3-8253-6404-5
Sortiment: Buch
Ausgabe: Gebunden
Fachgebiet: Germanistik
Reihe: Beiträge zur neueren Literaturgeschichte [Dritte Folge], Band: 339
lieferbar: 19.01.2016

Schlagwörter: Intertextualität, Literarische Moderne, Geschichte, Benjamin, Walter, Holocaust, Flaneur, Melancholie, Walser, Robert, Sebald, W. G., 20. Jahrhundert


Nur wenige deutschsprachige Schriftsteller haben in den letzten Jahrzehnten eine internationale Leserschaft so bewegt wie W. G. Sebald. Kein Denker ist für Sebalds akademische und literarische Arbeiten dabei von größerer Bedeutung als Walter Benjamin. Sebalds Prosa erzählt von der Flucht, Vertreibung und Zerstörung einer andauernden Moderne, wobei sie immer wieder um die Shoah und die Frage der ‚zweiten Schuld‘ kreist.

Mit den Schriften des deutsch-jüdischen Philosophen, die zugleich theoretisch und anschaulich, ja offen für das Poetische sind, hat sich W.G. Sebald zeitlebens auseinandergesetzt. Die vielfältigen Spuren, die Benjamin in Sebalds literarischem Werk hinterlassen hat, werden in dieser Studie erstmals detailliert verfolgt und begrifflich zusammengefasst. Eine weitere Besonderheit dieser Arbeit ist es, dass sie herausarbeitet, inwiefern Sebald literarisch – gerade im Zusammenhang der jüngeren Geschichte – immer wieder auf die Aktualität Benjamins hinweist.

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Uwe Schütte in: Weimarer Beiträge, 64.4 (2018), 617627, hier: 623f

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Stefan Neuhaus in: Germanistik, Bd. 58 (2017), Heft 1-2 [3526]