Schwellenräume – Schwellenzeiten im Werk von Irène Némirovsky, Leo Perutz und Bruno Schulz


36,00 € *

1. Auflage, 2016
164 Seiten

ISBN: 978-3-8253-6631-5
Sortiment: Buch
Ausgabe: Gebunden
Fachgebiet: Komparatistik
Reihe: Jenaer germanistische Forschungen. Neue Folge, Band: 39
lieferbar: 27.06.2016

Schlagwörter: Perutz, Leo, Schulz, Bruno, Heterotopie, Schwellenraum, Literarische Moderne, Deutsch-Jüdische Literatur, Liminalität, Geschichtsschreibung, Schwellenzeit, polnische Literatur, französische Literatur, Némirovsky, Irène


Die drei Autor|innen Irène Némirovsky (1903–1942), Leo Perutz (1882–1957) und Bruno Schulz (1892–1942) schreiben in einer Zeit, in der sich Raum- und Zeitwahrnehmung durch Modernisierung, Globalisierung und Beschleunigung verändern. Sie alle eint ihr Jüdischsein in einem Europa, in dem der Antisemitismus zunehmend um sich greift, wodurch sie in Randexistenzen gedrängt werden. Ränder, Übergänge, Zwischenzonen in zeiträumlichen Dimensionen reflektieren diese Tendenzen in ihren Erzählungen und werden literarisch fruchtbar gemacht.

Die Beiträge internationaler Literaturwissenschaftler|innen spüren den Metaphern von Schwellenzeiten und Schwellenräumen bei den drei Schriftsteller|innen sowohl auf Handlungs- als auch auf Darstellungsebene nach und zeigen ihre Werke so als luzide literarische Epochendiagnosen.

 
 
 

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Matthias Bauer in: Zeitschrift für interkulturelle Germanistik, Bd. 8.1 (2017), 192ff

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Roswitha Rust Cesaratto in: Journal of Austrian Studies, Vol. 50:3-4 (2017), 138ff

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