Der Kult des Kapitals

Kapitalismus und Religion bei Walter Benjamin


64,00 € *

1. Auflage, 2017
410 Seiten

ISBN: 978-3-8253-6589-9
Sortiment: Buch
Ausgabe: Gebunden
Fachgebiet: Germanistik
Reihe: Beiträge zur neueren Literaturgeschichte [Dritte Folge], Band: 361
lieferbar: 20.07.2017

Schlagwörter: Religion, Moderne, Kapitalismus, Benjamin, Walter, Religionsphilosophie, Ökonomie, Wirtschaft, Verschuldung, Kapitalismuskritik, Finanzmärkte, Weber, Max, Sozialismus, Landauer, Gustav, Marx, Karl, Nietzsche, Friedrich


Die Beiträge des Bandes, die zum Teil auf eine Vortragsreihe der ‚Associazione Italiana Walter Benjamin‘ zurückgehen, nehmen ihren Ausgang von einer Relektüre von Benjamins Fragment ‚Kapitalismus als Religion‘ (1921). Auf wenigen, nahezu visionären Seiten entfaltet Benjamin seine Lesart des Kapitalismus als Kultreligion, die den Mechanismus einer immer weiter ausgreifenden Verschuldung und Schuldhaftigkeit ausweglos und ewig zu reproduzieren scheint.

Ein Jahrhundert später bewahrheitet sich Benjamins These in der Krise unserer Tage, die sich durch verschiedenartige Schuld-Dispositive auf das Leben jedes Einzelnen auswirkt. Kein Wunder, dass Benjamins Text ein Bezugspunkt in den jüngeren Debatten über die Natur vor allem des neoliberalen Kapitalismus geworden ist. Die hier gebündelten Aufsätze analysieren ‚Kapitalismus als Religion‘ nicht nur im Kontext von Benjamins Denken, sondern versuchen seine Implikationen angesichts unserer wirtschaftlichen und sozialpolitischen Situation zu entwickeln.

 
 
 

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Sebastian Truskolaski in: Modern Language Review, Vol. 114.2 (2019), 409-411

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Thomas Schröder in: Weimarer Beiträge, 64.1 (2018), 142ff

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